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19-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg in Untersuchungshaft

Datum: 21.09.2016

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

19-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg in Untersuchungshaft

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Haftbefehl gegen einen 19-jährigen Mann aus Gambia erlassen.

Er steht im dringenden Verdacht, am Montagabend gegen 22 Uhr einen ebenfalls 19 Jahre alten Mann mit einem Messer angegriffen zu haben.

Der Verdächtige und der Geschädigten sollen in dem von ihnen bewohnten Zimmer in einer Flüchtlingsgemeinschaftsunterkunft in Walldorf in Streit geraten sein. Der Grund hierfür ist bislang noch nicht abschließend geklärt. In der Folge sei es zu Handgreiflichkeiten gekommen, in deren Verlauf der Verdächtige den Geschädigten mit einem Messer von hinten in den Oberkörper gestochen haben soll. Einen weiteren Stich in Richtung des Halses habe der Geschädigte abwehren können. Der Geschädigte wurde durch die Stichverletzung schwer verletzt und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Durch die Gegenwehr des Verletzten wurde auch der Verdächtige verletzt und, nachdem er zunächst aus der Unterkunft ins Freie geflüchtet war, vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung und einem Notarzt behandelt. Ihm wurde von hinzugezogenen Beamten der Polizei vor Ort die vorläufige Festnahme erklärt, anschließend wurde auch er in ein Krankenhaus gebracht und dort polizeilich bewacht. Das bei dem Vorfall mutmaßlich eingesetzte Messer wurde in Tatortnähe im Freien aufgefunden und beschlagnahmt.

Am Mittwochnachmittag wurde der Verdächtige der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und der Staatsanwaltschaft Heidelberg geführt.

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