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Raubüberfall - ein 22-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Datum: 24.07.2015

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim           

Raubüberfall - ein 22-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

 

 

Heidelberg:

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Haftbefehl gegen einen 22-Jährigen wegen des dringenden Verdachts des Raubes in Tateinheit mit Körperverletzung, Diebstahls in zwei Fällen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Körperverletzung erlassen.

 

Der Tatverdächtige soll am frühen Donnerstagmorgen einer 23-jährigen Frau zunächst von der Theodor-Heuß-Brücke bis zur Neckarwiese gefolgt sein. Dort soll er sie angesprochen und trotz Aufforderung sie in Ruhe zu lassen, weiter auf sie eingeredet haben. Als die verängstigte junge Frau dem ungewollten Begleiter sagte, sie habe die Polizei gerufen, soll ihr der 22-Jährige mehrfach mit der Hand in ihr Gesicht geschlagen haben, so dass sie zu Boden fiel. Anschließend soll der Tatverdächtige das heruntergefallene Handy an sich genommen und der weiterhin am Boden liegenden Frau mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Erst als Passanten zu Hilfe kamen, soll er von der jungen Frau abgelassen haben und zunächst in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Im Rahmen der Fahndung wurde der 22-Jährige in Tatortnähe vorläufig festgenommen. Bei einer Durchsuchung wurde das entwendete Handy im Wert von ca. 100 Euro aufgefunden.

 

Gegen den Beschuldigten besteht zudem der dringende Tatverdacht, bereits am 19.07.2015, gegen 02.30 Uhr in der Hauptstraße einem 19-jährigen Mann und gegen 03.00 Uhr einem 18-Jährigen am Bismarckplatz jeweils ein Mobiltelefon entwendet zu haben. Bei der kurz darauf erfolgten vorläufigen Festnahme soll er eine Beamtin durch einen Tritt verletzt haben.

 

Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter vorgeführt und, nachdem dieser Haftbefehl erlassen hatte, in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

 

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter Telefon 0621/174-5555 in Verbindung zu setzen.

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