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Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Karlsruhe
Datum: 13.07.2026
Kurzbeschreibung:
Heidelberg:
Am 26.05.2026 wandte sich eine junge Frau an die Polizei und gab an, dass sie soeben bei der Stellung ihres Asylantrags im Ankunftszentrum in Heidelberg sexuell belästigt worden sei. Der Beschuldigte habe ihr in Aussicht gestellt, ihre Abschiebung zu verhindern, wenn sie im Gegenzug sexuelle Handlungen an ihm vornehme. Tatsächlich habe sie sich so unter Druck gesetzt gefühlt, dass sie den Mann mit der Hand befriedigt habe.
In den daraufhin aufgenommenen Ermittlungen konnte der Täter identifiziert werden. Zudem wurden sechs weitere Frauen ermittelt, die angaben, dass der Beschuldigte sie bei ihrer Asylantragstellung aufgefordert habe, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Die anderen Geschädigten gingen indes auf diese Forderungen nicht ein.
Der Mann wurde unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Regierungspräsidium Karlsruhe freigestellt.
Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg zum Tatvorwurf der sexuellen Nötigung dauern an.
Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt der Täter als unschuldig.
